Einerseits rät das BSI zum Kauf eines aktuellen Windows-Systems, andererseits hält es das das Microsoft-System für nicht sehr vertrauenswürdig:
Wenn Sie Ihren PC eines Tages entsorgen wollen, dann sollten Sie sicherstellen, dass alle Daten auf der Festplatte vernichtet sind. Ein einfaches Löschen in den "Papierkorb" oder im Windows Explorer ist hierfür nicht ausreichend.
Um Ihre Festplatte unbrauchbar zu machen, können Sie diese ausbauen und physisch zerstören. Ein Verkauf der gebrauchten Festplatte lohnt sich in den meisten Fällen nicht, wenn man den Erlös ins Verhältnis zum Wert Ihrer Daten setzt.
Wollen Sie die Festplatte dennoch erhalten, sollten Sie Ihren PC von einer in das CD-ROM-Laufwerk eingelegten Live-CD starten (z.B. Ubuntu LiveCD), dann die Festplatte in das gestartete Live-System einbinden und schließlich in der Kommandozeile mit der Eingabe des Befehls
dd if=/dev/urandom of=/dev/GERAETENAME
löschen. Dabei steht der GERAETENAME für die erste Festplatte, die meistens mit "hda" oder "sda" bezeichnet wird. Sie sollten auf die Angaben der Kommandozeile achten.
In der nächsten Folge: Wir kompilieren Linux from Scratch und konfigurieren iptables von Hand, um eine Firewall für unseren Windows-Client bereitzustellen.
Eine Hamburger Journalistin lernt einen netten, aber ziemlich gehemmten Mann kennen. Sie schreibt über diese frustrierende Erfahrung und verwendet den definiten Artikel versehentlich so, dass unvoreingenommene Leserinnen und Leser den Ausdruck der junge Mann
als generisch interpretieren. Prompt wird in Hamburg erregt darüber diskutiert, ob es gehemmte Männer geben dürfe, wer an ihrer Existenz schuld sei und ob nicht gehemmte Männer überhaupt noch zu finden seien. Aus Berlin kommen der gute Rat an die Journalistin, einfach selbst die Initiative zu ergreifen, sowie der etwas unromantische Hinweis, dass es schließlich noch andere Männer gebe.
Frankfurt gibt in einem sauber ausbalancierten Essay zu Protokoll, dass in Liebesdingen eben alles sehr kompliziert sei. Und in München? Dort ist die Welt noch in Ordnung: Männer (konkret: Väter) sind zielstrebige Blender, die aus taktischen Gründen Modernität simulieren.
Da soll noch jemand sagen, in Deutschland gebe es keine engagierte Debattenkultur. Ich wundere mich nur ein bisschen, wie bereitwillig das Feuilleton die Verhältnisse im eigenen Soziotop immer wieder zu gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen oder sogar Zuständen aufbläst.
In der Entwicklungshilfe hat sich in den letzten 200 Jahren nicht sehr viel geändert. Nach wie vor muss man den außereuropäischen Bauern die Zusammenhänge zwischen hohem Gras und unsichtbaren Schlangen erklären:
Bei seinen Reisen über Land hat [GIZ-Mitarbeiter] Keller bemalte Schilder im Gepäck, die aussehen wie Illustrationen in einem Kinderbuch. Damit erklärt er den Bauern, dass sie die Cashewnüsse schneller vom Boden aufsammeln können, wenn sie unter dem Baum beizeiten Gräser und Unterholz lichten. Außerdem könnten sie dann die Schlangen bemerken, bevor sie ihnen in die Hand bissen.
Was würden die armen Menschen in Afrika nur ohne Bwana Keller (und natürlich Bwana Niebel) tun?
Und wenn am 21. Dezember die Welt untergeht, will ich heute noch eine neue Programmiersprache lernen.
Die Veröffentlichung von iBooks Author hat eine Kette von Konsequenzen gehabt, die mit elektronischen Büchern wenig zu tun haben. Zunächst zeigte sich Matt Gemmell wenig interessiert an einer proprietären eBook-Lösung und verwies auf die Alternative pandoc, mit dessen Hilfe sich aus Markdown-Texten unter anderem ePub-Bücher generieren lassen. pandoc wiederum wurde von John McFarlane in Haskell geschrieben.
Fiona lernt also programmieren, und ich lerne Haskell. Ebenfalls freiwillig. Der Zeitpunkt für meinen ersten ernsthaften Kontakt mit einer statisch typisierenden höheren Programmiersprache hat natürlich mit meinem Alter zu tun. Nach vielen Jahren mit dynamischen Programmiersprachen möchte man einfach mal was Solides. Einen Saab. Zugleich habe ich – anders als Fiona – nicht mehr genug Nerven und Lebenszeit, um mich mit Assembler zu beschäftigen.
Warum Haskell? Mehrere Informatikerinnen in meinem Bekanntenkreis verdrehen bei der Erwähnung dieser advanced purely-functional programming language
entnervt die Augen (Mathematikersprache
) und haben gewisse Vorbehalte gegen das funktionale Paradigma. Das Haskell-Wiki reagiert auf diese Ablehnung mit einem engagierten Plädoyer, das mich restlos überzeugt. Zu meinen persönlichen Highlights gehören:
- Rekursion statt Schleifen
- Für einen Agnostiker gibt es keinen kürzeren Weg ans Ende des eigenen Verstandes als den Gedanken an die Unendlichkeit, und rekursive Strukturen können den dafür typischen Schauder viel intensiver erzeugen als eine spröde
while True-Schleife. - Type Inference
- Statisch typisierende Sprachen sind bekannt dafür, dass man Ihnen auch sehr offensichtliche Dinge (
"Hello" ist eine Zeichenkette
) explizit mitteilen muss. Haskell denkt mit. - Keine Seiteneffekte
- Unverändliche Variablen sind nicht nur ein schönes Paradox, sondern auch eine enorme Beruhigung für Menschen, die schon mal stundenlang über den Wert einer Variablen zu einem bestimmten Zeitpunkt gegrübelt haben.
- Faulheit
- Haskell verbirgt die effiziente Verarbeitung großer Datenmengen hinter dem Namen einer Todsünde. Sehr sympathisch.
Dafür verzeihe ich Haskell sogar den geklauten Slogan für seine zwiebelartigen Bibliotheken.
Natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein. Die beste Haskell-Einführung – Learn You a Haskell for Great Good – beschäftigt sich über viele Kapitel vor allem mit der Verarbeitung von Listen bzw. der Beantwortung drängender Fragen (Which right triangle that has integers for all sides and all sides equal to or smaller than 10 has a perimeter of 24?
). Erst in Kapitel 9 kommt Mr. Lipovača auf Hello world!
zu sprechen. Das macht mich etwas misstrauisch, obwohl das Haskell-Wiki natürlich sofort versichert, dass die I/O-Monade auch ohne intime Kenntnis der Kategorientheorie genutzt werden kann.
Ok. Nicht nervös werden. Los geht's mit der ersten Frage: Wie hältst Du es mit dem Unicode? Die Antwort: Demnächst in diesem Blog.
Neben seinen vielen anderen Vorzügen war der geliebte Führer offenbar auch ein geübter Sophist:
Die Agenda der Medien stamme direkt aus der staatlichen Propaganda-Abteilung, schreibt Joo Seong-ha. Das führe dazu, dass sich der Inhalt der Texte auf den ersten Seiten von Ausgabe zu Ausgabe kaum unterscheide. Vom Diktator besonders gewünschte Stücke seien mit einem schwarzen Rahmen versehen. Weil Kim Jong Il Werbung gehasst habe, sei die Zeitung weitgehend frei von Anzeigen.
Jack Donovan veröffentlicht ein umfassendes Sicherheitskompendium auf Wired:
Windows has seen many years of battle with the world’s most famous and most dangerous viruses. The gift of customization comes with the curse of exploitability.
Although OS X is a fairly new defender in the virus war, there are an amalgam of cleaning softwares out already on Apple’s App Store, and very few of them come cheap.
Linux, as a secure and advanced operating system, is generally safe from risk.
Wie diese Zusammenstellung von schlichten Vorurteilen als rebuttal for Apple fanboy smugness
funktionieren soll, ist mir allerdings schleierhaft.
Metaphernreich –
Die Medienmacht wäre zurückgekehrt in den warmen Schoß einer unhinterfragt bleibenden ökonomischen Vermachtung
– bescheiden im Erkenntnisstreben –
Es gibt starke Indizien für die modifizierte Existenz einer herrschenden Klasse.
– und herablassend gegenüber nicht durchgängig akademisch gebildeten Kreisen –
Das [Fernsehen] hinkt intellektuell ähnlich hinterher wie die Bloggerszene.
– Dr. Markus Linden verkörpert das Zerrbild eines deutschen Geisteswissenschaftlers mit Eleganz und spürbarer Leidenschaft. An seiner überzeugenden Darstellung könnte man höchstens kritisieren, dass die libertäre Ron Paul-Reminiszenz –
Die absolute Trennung von Politik und Ökonomie mag man wahlweise als Relikt antiker Philosophie oder utopisches Ziel ansehen.
– bei einem Politikwissenschaftler der Universität Trier
unglaubwürdig wirkt. Aber vielleicht ist das genau der kleine Fehler, mit dem große Darsteller selbst vermeintlich durchschnittlichen Rollen ihren Stempel aufdrücken.
Sobald man einen gewissen Gerätepark um sich versammelt hat, ereilen auch den Admin eines kleinen, privaten Drahtlosnetzwerks die üblichen Admin-Probleme: Das MacBook Air reagiert auf das 802.11g-Netz mit Verbindungsabbrüchen, der Kindle 4 mag nur statische IP-Adressen (obwohl er angeblich mit DHCP umgehen kann), und das iPhone 4 unterstützt 802.11n nur auf 2,4 GHz.
Das hat zur Folge, dass ich meinen nagelneuen Dualband-Router tatsächlich ausreizen kann: Das 802.11n-Netz auf 5 GHz bedient MacBook Air und iPad per DHCP, das 802.11g-Netz auf 2,4 GHz versorgt iPhone und Kindle mit Netzzugang (wenn auch nicht mit IP-Adressen).
Mein ISP robbt sich langsam (50 MBit/s ab Dienstag) an die Maximalgeschwindigkeit des Legacy-WLAN heran, aber noch kann ich mir ein Leben ohne HD-Streaming mit dem iPhone vorstellen.
Nachdem selbst die deutsche Presse mittlerweile die Parallelen zwischen Ungarn und Italien wahrnimmt und die finanzielle Situation Ungarns in griechische Dimensionen abgleitet, betont der begnadete Imitator an der ungarischen Staatsspitze in einer eleganten Wendung den anderen Aspekt seiner anspruchsvollen Rolle etwas stärker.
Ziemlich peinlich für die europäische Führungsmacht: Das kleine Ungarn leistet sich einen wandlungsfähigen Schauspieler von Format, und hierzulande dominiert die eindimensionale Darstellung von Hochstaplern und Kleinbürgern.
In einem ansonsten recht bedrückenden Kommentar zur halben Aufklärung
in Deutschland kann Stefan Reinecke immerhin eine positive Entwicklung erkennen:
Es ist kein Zufall, dass die Bürger der Bundesrepublik mit Antisemitismus, Homophobie und Sexismus heute weniger zu tun haben wollen als vor zehn Jahren. Es ist das Echo einer mühsam durchgesetzen gesellschaftlichen Ächtung von Judenwitzen, Schwulenbashing und Frauenverachtung. Die Frage, an uns, an die Politik, lautet: Wie kann eine solche Ächtung auch bei Vorurteilen gegen Arbeitslosen und Migranten gelingen?
Offenbar hat die Bundesepublik ihren historischen Rückstand immer noch nicht aufgeholt: Der Artikel wurde vor wenigen Wochen veröffentlicht.
Die Gründung der Kopimistsamfundet hat sich als überaus erfolgreicher link bait erwiesen, und die Medien hoffen auf unterhaltsame Auseinandersetzungen:
Juristisch möglicherweise recht kompliziert könne es werden, wenn demnächst in einem Gerichtssaal das Urheberrecht und die Religionsfreiheit aufeinandertreffen, meint Anna Troberg, Vorsitzende der schwedischen Piratenpartei. Als Freiheit, allein oder zusammen mit anderen seine Religion ausüben zu können
, definiert die schwedische Verfassung Religionsfreiheit.
Sollte die schwedische Justiz erwägen, religiösen Grundsätzen Vorrang vor der staatlichen Gesetzgebung einzuräumen, erwartet uns ein interessantes Experiment im Norden.
Die Affinität von Angestellten der Fußballbranche zu prägnanten Formulierungen wird von der kritischen Öffentlichkeit traditionell mit einem gewissen Unverständnis quittiert. Freundlicherweise rückte die taz kürzlich die Perspektive zurecht, so dass ich heute guten Gewissens eine kleine Sammlung von Zitaten veröffentliche. Prosit.
- Mario Basler
- Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt.
- Richard Golz
- Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt.
- Olaf Thon
- Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!
- Lothar Matthäus
- Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt.
- Fritz Walter jun.
- Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt.
- Toni Polster (über sein verbessertes Verhältnis zu Trainer Peter Neururer)
- Wir lassen uns beide von unseren Frauen scheiden und ziehen zusammen.
- Klaus Fischer (auf die Frage nach seinem Lieblingsbuch)
- Ich lese keine Bücher.
- Toni Polster (über eine vergebene Torchance)
- Ich kann nicht mehr als schießen. Außerdem standen da 40 Leute auf der Linie.
- Horst Hrubesch (schildert die Entstehung eines seiner Tore)
- Manni Bananenflanke, ich Kopf, Tor!
- Jens Jeremies
- Das ist Schnee von morgen.
- Toni Polster
- Für mich gibt es nur "entweder - oder". Also entweder voll oder ganz!
- Rudi Völler
- Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht!
- Berti Vogts (vor dem WM-Spiel gegen Kroatien)
- Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt - da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten.
- Franz Beckenbauer
- Berkant Oktan ist erst siebzehn. Wenn er Glück hat, wird er nächsten Monat achtzehn.
- Helmut Schulte
- Das größte Problem beim Fußball sind die Spieler. Wenn wir die abschaffen könnten, wäre alles gut.
- Anthony Baffoe (nach gelber Karte zum Schiri)
- Mann, wir Schwatten müssen doch zusammenhalten!
- Anthony Baffoe (zu einem weißen Gegenspieler)
- Du kannst auf meiner Plantage arbeiten.
- George Best
- Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verprasst.
- Andreas Brehme (im Sportstudio auf die Frage, mit welchem Fuß er schießt)
- Also bei mir geht das mit dem linken Fuß genauer und mit dem rechten fester! (Moderator: "Und mit welchem Fuß schießen sie jetzt auf die Torwand?") Ja, mit dem rechten!
- Sean Dundee
- Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC.
- Thomas Häßler
- Ich bin körperlich und physisch topfit.
- Thomas Häßler
- Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.
- Jürgen Klinsmann
- Das sind Gefühle, wo man schwer beschreiben kann.
- Ludwig Kögl
- Entweder ich gehe links vorbei, oder ich gehe rechts vorbei.
- Hans Krankl
- Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär.
- Jürgen Kurbjuhn
- Wenn ich nicht will, lauf ich im Spiel nicht mehr als einen Kilometer; und da ist der Weg von und zu der Kabine schon drin.
- Bruno Labbadia
- Das wird alles von den Medien hochsterilisiert.
- Gary Lineker
- Fußball ist ein Spiel von 22 Leuten, die rumlaufen, den Ball spielen, und einem Schiedsrichter, der eine Reihe dummer Fehler macht, und am Ende gewinnt immer Deutschland.
- Willi "Ente" Lippens
- Schiri zeigt gelb und sagt: "Ich verwarne Ihnen!"
Ente: "Ich danke Sie!" (Schiri zeigt rot) - Pierre Littbarski
- In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, in der zweiten fehlte uns die Konti-nu..., äh Kontuni..., ach scheiß Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug!
- Lothar Matthäus
- Das Chancenplus war ausgeglichen.
- Lothar Matthäus
- Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.
- Lothar Matthäus
- Wir sind eine gut intrigierte Truppe.
- Lothar Matthäus
- Manchmal spreche ich zuviel.
- Andreas Möller
- Ich habe mit Erich Ribbeck telefoniert, und er hat zu mir gesagt, ich stehe für die Maltareise nicht zur Verfügung.
- Andreas Möller
- Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.
- Andreas Möller
- Mein Problem ist, daß ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber.
- Andreas Möller
- Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!
- Peter Pacult
- Ja, der FC Tirol hat eine Obduktion auf mich.
- Toni Polster
- Man hetzt die Leute auf mit Tatsachen, die nicht der Wahrheit entsprechen.
- Marco Rehmer
- Wir sind hierher gefahren und haben gesagt: Okay, wenn wir verlieren, fahren wir wieder nach Hause.
- Marco Reich
- Früher war ich ein großer Fan von Mönchengladbach. Doch da hatte ich noch keine Ahnung vom Fußball.
- Matthias Sammer
- Das nächste Spiel ist immer das nächste.
- Mehmet Scholl
- Ich hatte noch nie Streit mit meiner Frau. Bis auf das eine Mal, als sie mit auf's Hoch-zeitsfoto wollte.
- Mehmet Scholl (als werdender Vater)
- Es ist mir völlig egal, was es wird. Hauptsache, er ist gesund.
- Toni Schumacher (in Bezug auf das Foul an Battiston)
- Seither bemühe ich mich, bei jeder leichten Berührung, bei jedem Zusammenstoß, bei jedem Foul im Gegner zuerst den Menschen zu sehen.
- Paul Steiner (auf die Frage, ob die Nationalmannschaft für ihn ein Thema sei)
- Nein, die spielen immer mittwochs, da habe ich keine Zeit.
- Horst Szymaniak
- Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel.
- Olaf Thon
- Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert.
- Olaf Thon
- In erster Linie stehe ich voll hinter dem Trainer, in zweiter Linie hat er recht.
- Olaf Thon
- Wir spielen hinten Mann gegen Mann, und ich spiel gegen den Mann.
- Rudi Völler
- Was meine Frisur betrifft, da bin ich Realist.
- Fritz Walter jun.
- Der Jürgen Klinsmann und ich, wir sind ein gutes Trio. (etwas später dann) Ich meinte: ein Quartett.
- Jürgen Wegmann
- Das muß man verstehen, daß er Schwierigkeiten hat sich einzugewöhnen. Er ist die deutsche Sprache noch nicht mächtig.
- Jürgen Wegmann (auf die Frage, ob er zum FC Basel wechselt)
- Ich habe immer gesagt, daß ich niemals nach Österreich wechseln würde.
- Jürgen Wegmann
- Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
- Roland Wohlfahrt
- Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung.
- Anthony Yeboah (er hatte gegen Michael Schulz nachgetreten)
- Ich wollte den Ball treffen, aber der Ball war nicht da.
- Anthony Yeboah (auf die Feststellung des "Kicker", er wohne "wie ein deutscher Musterbürger")
- Soll ich etwa ein Lagerfeuer im Wohnzimmer machen?
- Ron Atkinson
- Ich wage mal eine Prognose: Es könnte so oder so ausgehen.
- Franz Beckenbauer (über das WM-Finale 1990)
- Damals hat die halbe Nation hinter dem Fernseher gestanden.
- Franz Beckenbauer (nach dem WM-Titel 1990)
- Deutschland wird auf Jahre hin unbesiegbar sein.
- Franz Beckenbauer
- Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau gesehen.
- Leo Beenhakker (auf die Frage, wie dem deutschen Fußball zu helfen sei)
- Haben Sie eine Stunde Zeit?
- Volker Finke
- Ich habe zwei verschiedene Halbzeiten gesehen.
- Friedhelm Funkel
- Die Situation ist bedrohlich, aber nicht bedenklich.
- Jupp Heynckes
- Mark Hughes ist ein typich briticher Chtürmer. Weder Fich noch Fleich.
- Karl-Heinz Körbel (als Trainer von Eintracht Frankfurt)
- Den größten Fehler, den wir jetzt machen könnten, wäre, die Schuld beim Trainer zu suchen.
- Karl-Heinz Körbel
- Die Eintracht ist vom Pech begünstigt.
- Manfred Krafft
- Meine Mannschaft ist 15- oder 16mal ins Abseits gerannt. Das haben wir auch die ganze Woche geübt.
- Fritz Langner
- Ihr Fünf spielt jetzt vier gegen drei.
- Willi Lemke
- Das beste Trainingslager ist eine Frau, die eigene natürlich.
- Ewald Lienen
- Ich habe ihn ausgewechselt, weil ich einen anderen Spieler einwechseln wollte. Da mußte ich einen auswechseln.
- Gyula Lorant
- Wenn ich ihm sein linkes Bein wegnehme, fällt er einfach um, weil kein rechtes Bein da ist.
- Felix Magath
- Franz Böhmert hat versucht, Wolfgang Sidka den Abgang so schön wie möglich zu machen.
- Max Merkel
- Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter.
- Peter Neururer
- Wir waren alle vorher überzeugt davon, daß wir das Spiel gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ersten zweieinhalb Minuten.
- Frank Pagelsdorf
- Wir werden nur noch Einzelgespräche führen, damit sich keiner verletzt.
- Otto Pfister (über das Alter von Anthony Yeboah)
- Da hilft nur: Bein aufsägen und Jahresringe zählen.
- Friedel Rausch
- Wenn ich den Martin Schneider weiter aufstelle, glauben die Leute am Ende wirklich noch, ich sei schwul.
- Aleksander Ristic
- Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich.
- Bryan Robson
- Würden wir jede Woche so spielen, wären unsere Leistungen nicht so schwankend.
- Rolf Rüssmann
- Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.
- Terri Venables
- Ich denke, wenn die Geschichte sich wiederholt, können wir nochmal das gleiche erwarten.
- Berti Vogts
- Haß gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.
- Berti Vogts
- Ich glaube, daß der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann.
- Berti Vogts
- Sex vor einem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie wollen. Nur in der Halbzeit, da geht nichts.
- Berti Vogts
- Wir haben ein Abstimmungsproblem - das müssen wir automatisieren.
- Rudi Völler (über Rainer Calmund)
- Ja gut, der arbeitet von morgens bis abends. Ja gut, sowas nennt man im Volksmund glaube ich Alcoholic.
- Giovanni Trappatoni
- Ich habe fertig.
- Wolfram Esser
- Das Spiel ist zu weit, zu eng.
- Heribert Faßbender
- Rivaldo ist ein Super-Techniker, oh, äh, das ist ja Cafu!
- Waldemar Hartmann
- Guten Abend, meine Damen und Herren, und – bonne noir.
- Waldemar Hartmann
- Was sie hier auf dem Rasen sehen, kostet viele viele viele Millionen Geld, wenn man diese Spieler kauft.
- Johannes B. Kerner (Spieler tritt anderem fast die Zähne aus, Schiri pfeift)
- Oh, ich habe da gar kein Handspiel gesehen.
- Wolfgang Ley
- Die Choten machen die Choten dicht.
- Wolfgang Ley
- Häßler verliert das Kopfballduell. Das mußte ja mal so kommen.
- Wilfried Mohren (zu den WM-Leistungen der Kilt-Träger)
- Die Schotten sind meistens eher zu Hause als ihre Postkarten.
- Holger Obermann
- Zwei Minuten gespielt, noch immer hohes Tempo.
- Marcel Reif
- Auch ohne Matthias Sammer hat die deutsche Mannschaft bewiesen, daß sie in der Lage ist, ihn zu ersetzen.
- Marcel Reif (beim Länderspiel Deutschland-Ghana)
- Die Spieler von Ghana erkennen Sie an den gelben Stutzen.
- Bela Rethy
- Das da vorn, was aussieht wie eine Klobürste, ist Valderrama.
- Gerd Rubenbauer (der FIFA-Beauftragte zeigt eine Minute Nachspielzeit an)
- Jetzt wechselt Jamaika den Torhüter aus!
- Karl-Heinz Rummenigge
- Das war nicht ganz unrisikovoll.
- Karl-Heinz Rummenigge
- Eine gefährliche Parabole aufs Tor.
- Klaus Schwarze
- Saarbrücken bezwang Freiburg mit 1:1.
- Rolf Töpperwien (bei der Rückkehr von Werder Bremen nach dem Europapokalsieg 1992)
- Jetzt! Jetzt betritt Otto Rehhagel deutschen Boden!
- Michael Wiese
- Wolfsburg hat die letzten drei Heimspiele verloren zu Hause.
- Auf Schalke (Hinweisschild im Parkstadion)
- Zu die Pressetische.
- Johannes Rau (zum Vorschlag, Fußballstadien nach Frauen zu benennen)
- Wie soll das denn dann heißen? Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion?
- Richard Rogler
- Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut. Warum? Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten und auf der anderen Seite Kamerun!
- Jean-Paul Sartre
- Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.
vim überrascht mich jeden Tag aufs Neue. Der folgende simple Befehl liest eine E-Mail-Signatur aus einer Datei und rotiert deren Inhalt:
map ,s :e ~/signatures.txtggV/^-- $k"*xG$a*:w:bdG$a"*P
Darauf hätte ich auch selbst kommen können.
Tom ist gut darin, Frauen zu erobern und sie nach dem dritten Treffen wieder in die Wüste zu schicken. Doch dann taucht Elisa auf, mit der das so einfach nicht klappt.
Die Kurzbeschreibung des Films Kein Sex ist auch keine Lösung
bündelt auf engstem Raum die Wunschvorstellungen von Männern und Frauen, mit denen ich nichts zu tun haben möchte.
Beim Vergleich der Auslieferung einer statischen Website mit der cache-gestützten Auslieferung dynamisch generierter Seiten fällt mir auf, dass sich der Apache Benchmark unter OS X 10.7 nicht wohl verhält. Mac OS X droht offensichtlich das Schicksal von Mac OS 9 und Windows. Ein Jammer.
Es sind doch nicht die Gene:
So what’s wrong with a little lead between friends? Consider that researchers have tied even small amounts of lead exposure to low IQ, aggression, attention disorders and delinquency. A University of Pittsburgh study found that between 18 and 38 percent of crime could be tied to lead exposure. Remember the New York crime wave of the 1970s and ’80s? Some researchers say it was all due to lead poisoning.
Wenn jetzt auch noch energische Maßnahmen gegen die kommunistische Fluorid-Verschwörung ergriffen werden, kollabiert die Sicherheitsbranche. Können wir uns das in der gegenwärtigen Situation überhaupt leisten?
Hannah wundert sich im Blog der Mädchenmannschaft über die ausgesprochen aggressive Haltung gegenüber Müttern in bestimmten Berliner Stadtteilen und kommt zu einer erstaunlichen Einschätzung:
Warum also dieser Hass? Die Väter kommen als gutverdienende Schlappschwänze dagegen relativ gut weg. Ganze zwei Kapitel von über 40 sind ihnen gewidmet. Das ist erstaunlich. Denn während die Mütter sich wahrscheinlich wenig von anderen Mittelschichtsmüttern in jeder x-beliebigen deutschen Stadt unterscheiden, findet man solche Väter sonst nur in Enklaven. Sie schieben Kinderwagen vor sich her und engagieren sich im Kitaelternrat. Viele von ihnen tragen noch ihre Studentenkluft und fahren mit Einkaufstaschen und Kindern beladene Lastendreiräder durch die Gegend.
So schnell bin ich noch nie vom Ghetto in eine progressive Enklave umgezogen.
Bis vor einiger Zeit war das Angebot an Flipper-Simulationen im App Store recht übersichtlich: Pinball HD (iPad, iPhone) bot naturalistische Ballerei, Pinball Dreams (iPhone), Pinball Dreams HD (iPad/iPhone) und Pinball Phantasies (iPhone) überzeugten als Adaptionen der gleichnamigen Amiga-Klassiker. Kurz darauf wurde die Mac-Legende Tristan für iOS veröffentlicht, und auch War Pinball HD (iPad) war trotz der martialischen Tischgestaltung gut spielbar. Allen Apps gemeinsam war die exzellente Ballphysik – selbst wenn die neu gestalteten Tische im 3D-Modus von Pinball Dreams HD entgegen der euphorischen Beschreibung (it works on pretty much everything starting from iPhone 3GS. Smooth as silk, 60FPS all the way!
) etwas träge reagieren. Jedenfalls hätte ich genug Abwechslung beim Warten auf Crystal Caliburn und Pinball Illusions gehabt.
Aber so funktioniert der Kapitalismus natürlich nicht. Stattdessen wurden in rascher Folge Pinball-Apps auf den Markt gebracht, die teilweise nur als Scherz zu verstehen sind:
- Age of Pinballs
- Dieses Projekt eines ambitionierten bulgarischen Teams (ASK Homework) bietet zwar sehr schöne Tische, aber eine schrecklich überladene und schlecht gestaltete Oberfläche (was übrigens auch für Pinball HD gilt). Ein größeres Problem ist allerdings der Ball, dessen Physik trotz seiner gewaltigen Größe an einen Tischtennisball erinnert. Dass er eine unleserliche Gravur aufweist, macht die Sache nicht besser.
- Real Pinball HD - Vampire
- Ein weiterer ASK-Flipper. Durch die Beschränkung auf einen Tisch entfällt das komplexe Menü, der weiße Ball trägt hier eine blutrote Gravur. Ansonsten: Kein Unterschied.
- Retro Pinball
- Ein schamloser Versuch, Nostalgie zu erzeugen. Enorm langweilige Tische und ein etwas zu schwerer Ball.
- Crazy Pinball: Safari
- Die gesamte Crazy Pinball-Reihe ist eine Unverschämtheit: Instabil, hässlich und unspielbar.
- Dino Pinball
- Dieser mittelmäßige Flipper wird dadurch ruiniert, dass der Ball eine Art Kometenschweif hinter sich lässt. Irritierend.
- Pinball HD Lite
- Nicht zu verwechseln mit Pinball HD – diese App stürzt zuverlässig ab.
- Pinball Ride
- Dieser viel zu leichte Flipper nervt zusätzlich dadurch, dass fast jeder relevante Hit das Spiel unterbricht, um mich bildschirmfüllend auf meine großartige Leistung hinzuweisen.
- Pinball Yeah!
- Ein winziger Ball auf einem unsauber gerenderten, pseudo-realistischen Tisch. Es ist nicht ganz einfach, zwischen einem auf den Tisch gemalten Muster und einem Hindernis zu unterscheiden. Immerhin: Das Menü für die Tischwahl wurde von Pinball Dreams übernommen.
- Bronco Pinball
- Ein wunderschöner, eingescannter Flippertisch. Leider lässt sich der Ball nicht ins Feld bewegen. Die Entwickler versprechen seit Monaten kostenlose Abhilfe.
- Pinball Kingpin
- Der Tisch ist etwas unübersichtlich, und das langfristige Ziel ist nicht leicht auszumachen. Immerhin ist die Ballphysik einwandfrei (und enorm flüssig).
- Pinball Showdown
- Der Kingpin-Nachfolger ist etwas klarer aufgebaut – hier gibt es ein gewisses Potential für einen guten Flipper.
- Zen Pinball
- Diese aufwendige Simulation leidet unter einem Kometenschweif, einer nicht ganz überzeugenden Ballphysik und – horribile dictu – teilweise nicht reagierenden Flippern.
Wenn ich noch an der penetranten Genderisierung der Spielzeugwelt gezweifelt hätte, wären mir heute die Augen geöffnet worden. Lego-Pferde sind auf den ersten Blick geschlechtsneutral, aber: Die zum Lego-Prinzessinnenschloss gehörenden Pferde haben lange aufgemalte Wimpern, die mit der Lego-Drachenritterburg gelieferten nicht. W. T. F.
Besonders deprimierend ist die Erkenntnis, dass die Zeiten schon mal besser waren.
Es gibt kaum Themen, die Google weniger gern diskutiert als sein Hauptinteresse. Entsprechend gewunden fallen auch die Erklärungen für eine Vereinbarung mit der schwächelnden Mozilla Foundation aus:
So it's very easy to see why Google would be willing to fund Mozilla: Like Google, Mozilla is clearly committed to the betterment of the web, and they're spending their resources to make a great, open-source web browser. Chrome is not all things to all people; Firefox is an important product because it can be a different product with different design decisions and serve different users well.
Asa Dotzler beschreibt die Situation deutlich realistischer. Vielleicht sollte sich Google einen neuen Slogan zulegen, mit dem sich die divergierenden Aktivitäten der Werbefirma besser begründen lassen.